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RONALD PROKEIN
DER JÜNGSTE WELTUMRADLER ALLER ZEITEN
UND "VERRÜCKTESTE" RUSSLAND-KENNER EUROPAS:
"Wir sind alle Russen, Amerikaner und Afrikaner.
Die Umgebung prägt die Menschen."
"Tiere sind mehr 'Mensch' als man glaubt."
"Wenn ich auf Reisen bin, bin ich ein ganz anderer Mensch."

   
   
   
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AKTUELLES
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WIE ES WEITERGEHT
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Ronald Prokein mit Arthus

Liebe Leser und Mitfiebernden,

da sich in den letzten Wochen und Monaten zunehmend Leute erkundigten, wie es zukünftig bei mir weitergeht, möchte ich mich kurz auf diesem Wege dazu äußern.

Ich habe in der vergangenen Zeit zwei Manuskripte über meine Reisen 2004 und 2008 verfaßt. Aus zeitlichen Gründen läuft das Schreiben leider nur nebenher . Der "Überlebensfokus" liegt bei der Organisation und Durchführung meiner Vortragsveranstaltungen. Neben den öffentlichen Auftritten halte ich auch Vorträge in Gefängnissen, Schulen und Altersheimen. Das nimmt viel mehr Zeit in Anspruch als man glaubt. Privates, Hund, Piranhas und ein dreimal wöchentliches Training wollen auch koordiniert sein.

Ich hoffe, dass aus den beiden Manuskripten noch in diesem Jahr ein zusammhängendes Buch entsteht oder auch zwei Bücher. Durch den Tod meiner beiden bisherigen Verleger und einem schweren Krankheitsfall muß nun auch ein neuer Verlag gefunden werden.

Auf die Frage nach einem neuen Reiseprojekt kann ich sagen, dass eine Idee allmählich Konturen annimmt. Doch wie bisher muß das Vorhaben erst langsam wachsen. Bis zum Start der Tour wird es demnach noch eine Weile dauern.

Herzliche Grüße
Ronald Prokein

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RONALD PROKEIN AUF VORTRAGSTOURNEE
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Plakat Kältepol

Auch in diesem Herbst und Winter ist der Rostocker mit seiner Multivisions-Show "KÄLTEPOL" auf Vortragstournee durch Deutschland. Gezeigt werden dabei zahlreiche Fotos und ein Video, das die Reise von Rostock zum kältesten Ort der Erde und weiter bis nach Australien, zur heißesten Stadt dieses Kontinente, eindrucksvoll belegt.

Zudem berichtet er von der Hilfsaktion für den Sibirier Polikari, der bei einem Unfall beide Hände verloren hatte.

Für Bibliotheken, Buchhandlungen, aber auch Schulklassen besteht überdies die Möglichkeit, eine Veranstaltung zu buchen.

Termine und Buchung >>>

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POLIKARI HAT NUN WIEDER NEUE HÄNDE
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Portrait

Viele Menschen in Mecklenburg-Vorpommern hatten vom Schicksal des mittlerweile 63 Jahre alten Mannes aus den Medien gehört, der in Jakutien, im Dorf Jutschugej, lebt und dort als Förster arbeitet.

Das kleine Dorf gilt als der kälteste Ort der Erde. Bei oftmals unter 60 Grad Minus leben und arbeiten dort Menschen, weit entfernt vom technischen und medizinischen Fortschritt, wie wir ihn kennen, und einer von ihnen ist der Jakute Polikari. Ihn lernten Ronald Prokein und Andy Winter kennen und schätzen.

Als sie im Januar 2008 erneut das Dorf - diesmal im Auftrag des Meteorolgen Jörg Kachelmann - aufsuchten, um wissenschaftliche Temperaturmessgeräte zu vergraben, sahen sie den Förster wieder. Diesmal jedoch unter ganz anderen Umständen.

Polikari war bei -50 Grad Celsius, während der Jagd mit dem Motorschlitten, in ein Gewässer eingebrochen. Mitten in der Nacht mußte er ganz allein über zwanzig Kilometer durch die Taiga nach Hause eilen. Doch die Hilfe für seine Hände kam zu spät. Die inzwischen dunkelgefärbten, erfrorenen Hände mussten anderthalb Tage später in einer Klinik amputiert werden.

Aus dem fröhlichen und tatkräftigen Menschen war nach dem Unfall ein depressiver und einsamer Mann geworden, der sich seinem Umfeld immer mehr verschloss. Was anfangen in dieser unwrtlichen Gegend ohne Hände und dazu noch als Förster? Da möchte man dem Tod näher stehen als dem Leben, glaubte Polikari, und dieser Verfassung trafen ihn Prokein und Winter an.

Die beiden Rostocker wollten helfen. Mit dem Aufruf: "Hände für Polikari" setzten sie eine Aktion in ganz Mecklenburg-Vorpommern und über die Grenzen des Landes hinaus in Gang. Viele Menschen spendeten Geld. Auch Prominente beteiligten sich an der Hilfsaktion, indem sie selbst Rentiere malten. Udo Lindenberg, Matthias Reim, G.G.Anderson, Marita Meier-Koch, Uli Stein, Jürgen Zartmann und der Rostocker Oberbürgermeister Roland Methling griffen zum Stift, nur um eine von ihnen zu nennen.

Die gezeichneten Rentiere wurden versteigert, und der Erlös kam Polikari ebenfalls zugute.
Mit dem Geld hat er eigens für ihn angefertigte Prothesen bekommen, mit denen er verschiedene Funktionen ausführen kann, um den Alltag zu meistern.

"Ich weiß nicht, was aus mir geworden wäre, hätten mir die Menschen aus Deutschland nicht geholfen", läßt der Jakute überglücklich ausrichten und wird sein Leben lang nicht vergessen, dass es tausende Kilometer entfernt Menschen gibt, die an ihn dachten.

Ronald Prokein und Andy Winter werden ihn spätestens im nächsten Jahr wiedersehen. Denn jedes Jahr im Spätsommer reisen die zwei nach Jutschugej, um die aktuellen Daten der Wetterstationen auszuwerten und die Akkumulatoren der kleinen Meßcomputer zu wechseln.

Zu den Rentierzeichnungen >>>

Bilder von Polikari >>>

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JUTSCHUGEJ IST DER KÄLTESTE ORT DER ERDE (12.09.08)
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Portrait

Ronald Prokein und Andy Winter ist es tatsächlich gelungen, den kältesten bewohnten Ortt der Welt zu finden. Wie der Meteorologe Jörg Kachelmann nach Auswertung der in dem kleinen sibirischen Dörfchen Jutschugej erhobenen Meßdaten bekanntgab, hat jener Ort nun das unweit gelegene Oimjakon als den Kältepol der nördlichen Hemisphäre abgelöst. Zur Erfassung der Meßdaten reisten Prokein und Winter eigens im Juni noch einmal nach Jutschugej.
Ob je wieder solch tiefe Temperaturen wie zu Beginn des letzten Jahrhunderts gemessen werden können - damals registrierte man in Ojmjakon -71,2 Grad Celsius - darf bezweifelt werden. Unmöglich jedoch scheint in Sibirien, der Kältekammer der Nordhalbkugel, jedoch nichts. Warten wir es ab ...

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